Die Priorisierungsfrage, die jedes Marketing-Team beschäftigt

SEO vs. GEO: Was sollte ich zuerst machen?

SEO ist etabliert, GEO ist neu. Beide kosten Zeit und Ressourcen. Sollst du erst dein SEO perfektionieren oder direkt in GEO investieren? Die Antwort ist nicht entweder-oder – aber die Reihenfolge ist entscheidend.

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SEO und GEO im Vergleich

Beide optimieren für Sichtbarkeit – aber mit unterschiedlichen Mechanismen und Zielen.

SEO (Search Engine Optimization)

Optimierung für Google-Rankings und organischen Traffic

ZielTop-Rankings in Suchergebnissen → Klicks → Traffic
Wie es funktioniertCrawling, Indexierung, Ranking-Algorithmus
ErfolgsmessungRankings, Traffic, CTR – klar messbar
Zeithorizont bis Wirkung3-6 Monate für signifikante Ranking-Verbesserungen
AbhängigkeitSteht für sich – funktioniert ohne GEO
Marktreife20+ Jahre etabliert, Best Practices dokumentiert
WettbewerbssituationStark umkämpft – schwer, Vorsprung aufzubauen
Budget-BedarfSkaliert mit Ambition – von 0 bis unbegrenzt

GEO (Generative Engine Optimization)

Optimierung für KI-Empfehlungen in ChatGPT, Perplexity & Co.

ZielErwähnung/Empfehlung in KI-Antworten → Vertrauen → Demand
Wie es funktioniertInformation Retrieval + LLM-Interpretation + externe Autorität
ErfolgsmessungMentions, Share of Voice, indirekte Signale – komplexer
Zeithorizont bis Wirkung4-12 Wochen für erste KI-Erwähnungen (bei SEO-Fundament)
AbhängigkeitBaut auf SEO auf – ohne Rankings keine KI-Sichtbarkeit
Marktreife2-3 Jahre alt, entwickelt sich schnell
WettbewerbssituationNoch wenig Wettbewerb – First-Mover-Vorteil möglich
Budget-BedarfÜberschaubar – Strategie wichtiger als Masse

Wann SEO Priorität haben sollte

SEO ist das Fundament – in bestimmten Situationen muss es zuerst kommen.

Deine Website rankt für wichtige Keywords nicht auf Seite 1

Ohne Rankings keine KI-Sichtbarkeit. KI-Systeme nutzen Suchergebnisse als Quelle – wenn du dort nicht auftauchst, wirst du auch nicht zitiert.

Du hast technische SEO-Probleme (Indexierung, Speed, Mobile)

Technische Blocker verhindern nicht nur Rankings, sondern auch KI-Crawling. Erst die Basis reparieren.

Deine Website ist neu oder kürzlich gelauncht

Neue Domains brauchen Zeit, um Autorität aufzubauen. SEO-Grundlagen zuerst, GEO kommt später.

Du hast noch keinen organischen Traffic

Wenn Google dich nicht kennt, kennt ChatGPT dich erst recht nicht. Organische Basis aufbauen.

Dein Content ist dünn oder veraltet

KI-Systeme brauchen guten Content zum Zitieren. Erst Content-Qualität, dann KI-Optimierung.

Wann GEO Priorität haben sollte

Wenn das SEO-Fundament steht, kann GEO schnell Wirkung entfalten.

Dein SEO läuft solide – Top-10-Rankings für wichtige Keywords

Das Fundament steht. Jetzt geht es darum, die nächste Ebene zu erschließen: KI-Empfehlungen.

Deine Zielgruppe ist tech-affin und nutzt KI für Recherche

B2B-Tech-Käufer, Entwickler, Early Adopter – sie sind schon in ChatGPT und Perplexity. Du musst dort sein.

Wettbewerber tauchen in KI-Empfehlungen auf – du nicht

Der Wettbewerb um KI-Sichtbarkeit läuft. Jeder Monat Verzögerung kostet Vorsprung.

Dein SEO-Traffic stagniert trotz guter Rankings

Möglicher Grund: Käufer treffen Entscheidungen in KI-Systemen, bevor sie googeln. GEO adressiert das.

Du hast qualitativ hochwertigen Content, der nicht optimal genutzt wird

GEO macht bestehenden Content KI-sichtbar – oft mit überschaubarem Zusatzaufwand.

SEO oder GEO – was zuerst?

Diese Fragen helfen dir bei der Priorisierung. Die Antwort ist selten entweder-oder.

1

Rankst du für deine Top-10-Keywords auf Seite 1 bei Google?

Wenn Ja:

SEO-Fundament steht – GEO kann starten

Wenn Nein:

Erst SEO-Basics, GEO baut darauf auf

2

Hat deine Website technische SEO-Probleme?

Wenn Ja:

Technik zuerst – sie blockiert beides

Wenn Nein:

Gut – du kannst parallelisieren

3

Nutzt deine Zielgruppe wahrscheinlich schon ChatGPT für Recherche?

Wenn Ja:

GEO hat hohe Priorität – deine Käufer sind dort

Wenn Nein:

SEO-Fokus macht mehr Sinn, GEO wächst mit

4

Tauchen Wettbewerber in KI-Empfehlungen auf?

Wenn Ja:

GEO ist dringend – du verlierst Boden

Wenn Nein:

Chance für First-Mover-Vorteil, aber kein Notfall

5

Hast du Content, der gut rankt aber nicht konvertiert?

Wenn Ja:

GEO könnte helfen – Entscheidungen fallen woanders

Wenn Nein:

Erst Traffic-Qualität über SEO prüfen

6

Ist dein Marketing-Team bereits mit SEO ausgelastet?

Wenn Ja:

GEO als Ergänzung mit externem Support statt neuer Baustelle

Wenn Nein:

Team kann beides parallel angehen

Die Realität: SEO und GEO sind keine Gegensätze. GEO baut auf SEO auf und verstärkt es. Die Frage ist nicht ob, sondern wann du GEO hinzufügst. Bei solidem SEO-Fundament ist jetzt der richtige Zeitpunkt – der First-Mover-Vorteil ist real.

Häufige Fragen zu SEO vs. GEO

Ersetzt GEO irgendwann SEO?

Nein. SEO ist das Fundament, auf dem GEO aufbaut. KI-Systeme nutzen Suchmaschinen-Ergebnisse als eine ihrer Hauptquellen. Ohne gutes SEO keine KI-Sichtbarkeit. Was sich ändert: Die Bedeutung von Rankings für den Endnutzer. Käufer treffen Entscheidungen zunehmend in KI-Systemen – aber diese Systeme brauchen SEO-optimierten Content als Quelle.

Wie viel Budget sollte ich für GEO vs. SEO einplanen?

Wenn dein SEO-Fundament steht: 70-80% SEO-Erhaltung und -Ausbau, 20-30% GEO-Optimierung. GEO braucht weniger laufendes Budget als SEO – es geht mehr um Strategie und Positionierung als um Masse. Ein AI Visibility Audit (2.500-5.000€) plus punktuelles Sparring ist oft effizienter als große Content-Budgets ohne Richtung.

Kann ich GEO machen ohne extra Budget – einfach SEO-Content anpassen?

Teilweise ja. Viele GEO-Maßnahmen optimieren bestehenden Content: klarere Struktur, eigenständige Absätze, zitierfähige Aussagen. Das kostet Zeit, aber kein zusätzliches Budget. Was extra Budget braucht: Wettbewerbsanalyse, Prompt-Research, strategische Ausrichtung. Deshalb ist ein Audit oft der effizienteste Einstieg.

Mein SEO läuft gut – warum sollte ich etwas ändern?

Weil sich das Suchverhalten ändert. Laut Studien nutzen bereits 89% der B2B-Käufer KI als Informationsquelle. Wenn dein SEO heute gut läuft, hast du das perfekte Fundament für GEO. Die Frage ist: Willst du warten bis Wettbewerber den Vorsprung haben, oder jetzt den First-Mover-Vorteil nutzen?

Wie wirkt sich GEO auf meine SEO-Performance aus?

Positiv. GEO-Maßnahmen verbessern oft auch SEO: klarere Content-Struktur, bessere Lesbarkeit, mehr externe Erwähnungen. Umgekehrt macht gutes SEO GEO effektiver. Es gibt keine Kannibalisierung – beides verstärkt sich gegenseitig.

Was ist das 3-Schichten-Modell?

Schicht 1: Information Retrieval (SEO) – Inhalte müssen gefunden und indexiert werden. Schicht 2: Reasoning Layer (Content-Qualität) – KI muss Inhalte verstehen und interpretieren können. Schicht 3: Agentic Layer (Autorität) – externe Signale entscheiden, wer empfohlen wird. SEO adressiert Schicht 1, GEO adressiert alle drei.

Sollte mein SEO-Team auch GEO machen?

Ja, mit Anpassungen. Die Grundkompetenzen überlappen sich. Was neu ist: Prompt-Denken statt Keyword-Denken, Empfehlungs-Logik statt Ranking-Logik, indirekte Messung statt klare Attribution. Ein SEO-Team kann GEO lernen – mit externem Input geht es schneller und die Fehler werden vermieden.

Wie starte ich mit GEO wenn mein SEO bereits läuft?

Schritt 1: Audit – wo stehst du in KI-Empfehlungen, wo stehen Wettbewerber? Schritt 2: Priorisierung – welche Kaufsituationen sind am wichtigsten? Schritt 3: Quick Wins – bestehenden Top-Content für KI optimieren. Schritt 4: Laufende Integration – GEO in bestehende Content-Prozesse einbauen.

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