
Okt – Dez 2025
Von unbekannt zu empfohlen in ChatGPT.
Neues KI-Produkt in einem überfüllten Markt. 90 Tage später: 3–5 qualifizierte Anfragen pro Tag aus KI-getriebenen Empfehlungen.
Lösung
Du suchst nach Suchvolumen – deine Käufer haben längst aufgehört zu suchen.
Die klassische Keyword-Recherche war jahrelang das Fundament jeder SEO-Strategie. Mit ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews verschiebt sich die Logik: Käufer beschreiben Situationen, keine Begriffe. Dieser Vergleich zeigt dir, welche Methode wann funktioniert – und warum die richtige Wahl über Sichtbarkeit und Pipeline entscheidet.
Aus Projekten zu KI-Sichtbarkeit und SEO
Beide Methoden haben ihre Berechtigung – aber sie lösen unterschiedliche Probleme und führen zu fundamental anderen Content-Strategien.
| Kriterium | Keyword-Recherche Suchbegriffe finden, Suchvolumen priorisieren, dafür ranken | Kaufsituationen-Analyse Kontexte verstehen, Entscheidungssituationen besetzen, Empfehlungen auslösen |
|---|---|---|
| Ausgangspunkt der Analyse | Suchvolumen-Daten aus Tools wie Ahrefs oder Semrush – was wird wie oft eingegeben? | Sales Calls, Kunden-Interviews, Support-Tickets – in welchen Situationen kaufen Menschen wirklich? |
| Was wird gefunden? | Standardisierte Suchbegriffe mit messbarem Volumen – aber oft ohne Kaufintention | Konkrete Auslöser, Probleme und Entscheidungsmomente – schwerer zu quantifizieren, aber näher am Umsatz |
| Eignung für klassisches SEO | Hoch – Google rankt nach Relevanz für Suchbegriffe | Mittel – Kaufsituationen müssen erst in suchbare Phrasen übersetzt werden |
| Eignung für KI-Suche (GEO) | Begrenzt – ChatGPT zerlegt Prompts intern, ein Keyword kann sich in tausende Varianten aufspalten | Hoch – LLMs antworten auf Kontexte und Situationen, nicht auf Keywords |
| Content-Output | Häufig austauschbar – jedes Unternehmen recherchiert die gleichen Begriffe | Differenzierend – Kaufsituationen variieren je nach Zielgruppe und Angebot |
| Buying-Intent | Variabel – hohe Volumen-Keywords sind oft Top-of-Funnel ohne Kaufabsicht | Höher – wer eine Situation beschreibt, steht meist näher an der Entscheidung |
| Information Gain | Niedrig – Tools liefern allen die gleichen Daten | Hoch – eigene Daten aus Sales und Kunden sind nicht reproduzierbar |
| Skalierbarkeit | Hoch – Listen lassen sich beliebig verlängern | Begrenzt – jede Situation braucht echte Kunden-Insights, das skaliert nicht beliebig |
| B2B-Tauglichkeit | Eingeschränkt – im B2B haben viele kaufrelevante Themen wenig Suchvolumen | Sehr hoch – B2B-Käufer beschreiben oft komplexe Situationen mit mehreren Stakeholdern |
Suchbegriffe finden, Suchvolumen priorisieren, dafür ranken
Kontexte verstehen, Entscheidungssituationen besetzen, Empfehlungen auslösen
Klassische Keyword-Recherche ist nicht tot. Sie funktioniert weiterhin – wenn die Voraussetzungen passen.
In Märkten wie Projektmanagement-Software, CRM oder Buchhaltung gibt es etablierte Suchbegriffe mit relevantem Volumen. Hier liefert Keyword-Recherche verlässliche Daten über die tatsächliche Nachfrage.
Wenn Google klassische Rankings weiterhin dein wichtigster Akquisekanal ist, brauchst du Suchvolumen-Daten. Ohne sie kannst du Aufwand und Wirkung nicht in Relation setzen.
Im E-Commerce und bei programmatischen SEO-Strategien sind Keywords weiterhin der primäre Hebel. Hier korrespondieren Suchanfragen direkt mit Produkten oder konkreten Use-Cases.
Keyword-Tools sind exzellent darin, Lücken im Wettbewerbsumfeld sichtbar zu machen. Wer rankt für was, wo gibt es Themen ohne starke Konkurrenz – das lässt sich mit Keyword-Daten gut analysieren.
Suchvolumen, Keyword-Rankings und Klicks sind messbar und reportingfähig. Für Stakeholder, die harte Zahlen sehen wollen, bleibt Keyword-Recherche die belastbarere Datenbasis.
Kaufsituationen-Analyse ist die richtige Methode, wenn klassische Keyword-Daten dein Geschäft nicht mehr abbilden.
B2B-Käufer formulieren ihre Probleme selten als Keyword. Sie beschreiben Situationen wie 'Wir haben 50 Mitarbeiter und unser CRM kommt an seine Grenzen'. Wer diese Kontexte kennt, kann Content schreiben, der wirklich greift.
ChatGPT, Perplexity und Claude antworten auf Situationen, nicht auf Keywords. Wenn deine Käufer dort recherchieren, brauchst du Inhalte, die ihre tatsächlichen Entscheidungssituationen abbilden – inklusive Kontext, Stakeholder und Trade-offs.
Spezialisierte B2B-Produkte haben oft keine Keywords mit nennenswertem Volumen. Wer hier nur auf Suchvolumen schaut, verpasst die kaufkräftigste Zielgruppe – weil sie ihre Probleme anders formuliert als Tools sie messen.
Wenn dein Sales-Team die echten Einwände, Auslöser und Entscheidungssituationen kennt, aber Marketing davon nichts mitbekommt, lässt du eine Goldgrube ungenutzt. Kaufsituationen-Analyse macht aus Sales-Wissen Content-Strategie.
Wenn alle in deiner Branche die gleiche Keyword-Recherche machen, entsteht austauschbarer Content. Kaufsituationen sind nicht recherchierbar – sie sind beobachtbar. Das macht sie zur Quelle echter Differenzierung.
Die folgenden Fragen helfen dir, die richtige Methode für dein Unternehmen zu finden. Die meisten B2B-Anbieter brauchen eine Kombination – aber mit klarer Gewichtung.
Klassische Keyword-Recherche funktioniert für dich – ergänze sie um Kaufsituationen für KI-Sichtbarkeit
Kaufsituationen-Analyse ist sinnvoller – Keywords bilden dein Geschäft offenbar nicht ab
Du hast die Datengrundlage für eine Kaufsituationen-Analyse – sie ist eine logische Erweiterung
Erst Silos auflösen – ohne Sales-Insights bleibt Kaufsituationen-Analyse Theorie
Kaufsituationen werden zentral – LLMs antworten auf Kontexte, nicht auf Keywords
Keyword-Recherche bleibt Hauptmethode – aber den Trend solltest du im Blick behalten
Kaufsituationen-Analyse ist deutlich aussagekräftiger als Keyword-Volumen
Keyword-Daten liefern für breitere Märkte solide Grundlagen
Kaufsituationen schaffen Differenzierung – Keywords führen zu Gleichschaltung
Du hast offenbar bereits eine eigene Stimme – Keyword-Daten als Skalierungshilfe können trotzdem Sinn machen
Kaufsituationen-Analyse fängt diese Komplexität ab – Keywords reduzieren sie zu stark
Bei einfacheren Kaufentscheidungen reichen Keyword-Daten oft aus
Du hast Zeit für Trial-and-Error mit klassischer Keyword-Recherche
Kaufsituationen-Analyse minimiert das Risiko, am Markt vorbeizuschreiben
Mehr 'Ja' bei den meisten Fragen? Kaufsituationen-Analyse ist die strategisch stärkere Methode für dich. Mehr 'Nein'? Keyword-Recherche bleibt deine primäre Datenbasis. In den meisten Fällen brauchst du beides – aber die Frage ist, welche Methode du als Leitwährung wählst.
FAQ
Nein. Keyword-Recherche bleibt die belastbarste Methode, um Nachfrage in etablierten Märkten zu quantifizieren. ChatGPT und andere LLMs zerlegen Prompts intern oft in klassische Suchanfragen – wer für diese rankt, hat Vorteile. Was sich geändert hat: Keyword-Recherche allein reicht nicht mehr. Sie zeigt, was Menschen in Google eingeben, aber nicht, in welchen Situationen sie kaufbereit werden. Die richtige Antwort ist nicht 'Keywords sind tot', sondern 'Keywords plus Kaufsituationen'.
Eine Persona beschreibt, wer kauft. Eine Kaufsituation beschreibt, wann und warum gekauft wird. Beispiel: 'Marketing-Leiter im B2B-SaaS' ist eine Persona. 'Marketing-Leiter, der nach einem gescheiterten Relaunch Zweifel an der bestehenden SEO-Strategie hat' ist eine Kaufsituation. Personas sind statisch, Kaufsituationen sind dynamisch und konkret. LLMs greifen genau auf solche Situationsbeschreibungen zurück, weil sie der Art entsprechen, wie reale Käufer ihre Probleme formulieren.
Drei Quellen sind primär: Sales Calls (transkribieren und analysieren, welche Situationen Käufer beschreiben), Customer Support (welche Probleme werden direkt nach dem Kauf gemeldet), und Kunden-Interviews (welche Situation hat den Kauf ausgelöst). Mit Tools wie Claude oder ChatGPT lassen sich aus Transkripten systematisch Muster extrahieren. Das ist mehr Aufwand als ein Ahrefs-Export – aber die Datenqualität ist deutlich höher und für Wettbewerber nicht reproduzierbar.
Hängt von deinem Markt ab. In etablierten Märkten mit hohem Suchvolumen und transaktionalen Keywords (wie 'CRM kostenlos' oder 'Buchhaltungssoftware Vergleich') ist Keyword-Recherche schneller messbar. In spezialisierten B2B-Märkten mit komplexen Sales-Zyklen ist Kaufsituationen-Analyse deutlich überlegen – weil sie Inhalte erzeugt, die nicht jeder Wettbewerber duplizieren kann. Im Schnitt sehe ich in Kundenprojekten, dass Kaufsituationen-basierter Content eine drei- bis fünfmal höhere Conversion-Rate erzielt als reiner Keyword-Content.
LLMs wie ChatGPT antworten auf Prompts wie 'Welches Tool passt für ein 30-Personen-Marketing-Team mit Fokus auf B2B-SaaS?'. Diese Prompts enthalten eine Kaufsituation, kein Keyword. Wenn dein Content diese Situation explizit beschreibt – inklusive Teamgröße, Branche und typischen Herausforderungen – erhöht sich die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass das LLM dich empfiehlt. Reiner Keyword-Content ('Beste B2B-SaaS-Tools 2026') ist zu generisch, um diese spezifischen Situationen zu bedienen.
Nein. Bestehender Keyword-Content, der rankt und konvertiert, soll weiter funktionieren. Aber: Bei neuen Inhalten lohnt es sich, parallel Kaufsituationen mitzudenken. Eine pragmatische Vorgehensweise: Bestehende Keyword-Cluster behalten, aber für jeden neuen Themenbereich erst eine Kaufsituationen-Analyse machen, dann daraus Keywords ableiten – und nicht umgekehrt.
Programmatische SEO ist eine Skalierungsmethode, keine Recherchemethode. Sie funktioniert mit beiden Ansätzen: Du kannst hunderte Seiten basierend auf Keyword-Mustern erzeugen oder basierend auf Kaufsituationen-Mustern. Letzteres ist im B2B oft wirksamer, weil Suchvolumen pro einzelner Situation niedrig ist, die Kaufintention dafür hoch. Eine Seite pro Kaufsituation kann kommerziell deutlich wertvoller sein als zehn Seiten für hochvolumige, aber generische Keywords.
Drei Indikatoren sprechen für eine stärkere Gewichtung von Kaufsituationen: Erstens, dein Verkaufsprozess ist beratungsintensiv mit mehreren Stakeholdern. Zweitens, deine besten Kunden kommen über Empfehlungen oder direkten Kontakt, nicht über Google. Drittens, du merkst, dass dein Content sich kaum von dem deiner Wettbewerber unterscheidet. Trifft eines davon zu, ist Kaufsituationen-Analyse strategisch wichtiger. Trifft keines zu, kann klassische Keyword-Recherche weiterhin dein Hauptansatz bleiben.
In 30 Minuten gehen wir gemeinsam durch deine Situation: Wie deine Käufer recherchieren, wo deine Pipeline herkommt und welche Recherchemethode dich am schnellsten weiterbringt – ohne Sales-Pitch.
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Case Studies
Dieselbe Arbeitsweise, zwei sehr unterschiedliche Ausgangspunkte. Hier das Wichtigste auf einen Blick – die ausführlichen Fallstudien mit Vorgehen und Stimmen der Kunden findet ihr auf der jeweiligen Seite.

Okt – Dez 2025
Neues KI-Produkt in einem überfüllten Markt. 90 Tage später: 3–5 qualifizierte Anfragen pro Tag aus KI-getriebenen Empfehlungen.

seit 2018
DACH wurde zur sichtbarsten Tarkett-Region weltweit. Übergang von SEO zu KI-Sichtbarkeit ohne strategischen Bruch.
Weitere Projekte unter Vertraulichkeit. Auf Anfrage zeige ich euch Ergebnisse aus Mittelstand und Konzern, die ich öffentlich nicht nennen darf.
Wie ich arbeite
Konkret: Ich arbeite mit eurem Team direkt in euren Werkzeugen – ob das Microsoft Teams, Slack, ein Projektboard oder ein Ticketsystem ist. Strategische Entscheidungen treffen wir gemeinsam, die Systeme baue ich mit euch auf. Keine Übergabe zwischen Berater und Umsetzer, weil beides bei mir liegt.
Was ihr nicht bekommt: Folien, Empfehlungslisten, Junior-Berater im Hintergrund. Was ihr bekommt: Systeme, die laufen – und ein Team, das versteht, wie sie funktionieren.
So läuft ein Projekt
klarer Prozess · ÜbergabeAudit
2 WochenIch analysiere, welche Systeme ihr wirklich braucht und wo der größte Hebel liegt.
VerstehenAufbau
laufendIch baue die Systeme in eurer Umgebung auf, an euren Daten und entlang eurer Arbeitsabläufe.
KernstückÜbergabe
zum ProjektabschlussDie Systeme laufen ohne mich weiter. Euer Team versteht sie und übernimmt die Steuerung.
AutonomieKlare Worte zu Prioritäten, Grenzen und Wirkung. Wir arbeiten auf Umsatz, nicht auf hübsche Zahlen fürs Reporting.
Keine Abhängigkeit. Alles wird so aufgebaut, dass es ohne mich weiterläuft. Der Abschied ist vom ersten Tag an mitgedacht.
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Tägliche Posts über KI-Strategie, Systeme und Gründeralltag.
Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Die Frage ist nicht, was besser ist – sondern was zu deiner Situation passt. Hier die wichtigsten Unterschiede.
Operative Umsetzung aus einer Hand
Know-how bleibt bei der Agentur. Du bekommst Reports, aber nicht die Methodik.
Langfristige Bindung üblich. Wechsel bedeutet Neustart.
Etablierte Prozesse, aber oft lange Abstimmungszyklen.
Reporting auf Ergebnis-Ebene. Was genau passiert, bleibt oft unklar.
Mehr Output = mehr Budget = mehr Köpfe.
Retainer + Projektbudgets. Overhead für Agentur-Infrastruktur.
Passt für: Unternehmen ohne eigenes Marketing-Team, die alles auslagern wollen.
Strategie & Befähigung für dein Team
Know-how wird aktiv übertragen. Dein Team lernt mit jedem Sparring.
Ziel ist Unabhängigkeit. Du kannst jederzeit alleine weitermachen.
Direkte Kommunikation, schnelle Entscheidungen. KI-Workflows beschleunigen zusätzlich.
Volle Einblicke in Methodik, Tools und Prozesse. Nichts ist Black-Box.
KI-gestützte Workflows skalieren ohne proportional mehr Kosten.
Fester Sparring-Retainer. Kein Overhead, kein Agentur-Wasserkopf.
Passt für: B2B-Unternehmen mit eigenem Marketing-Team, die Kompetenz aufbauen wollen.
Für Unternehmen mit Inhouse-Kapazität ist Sparring meist der nachhaltigere Weg: Du baust echte Kompetenz auf statt Abhängigkeit.
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